Innovative Recyclingtechnologie
für wertvolle Metalle
Die Recyclinganlage Bernau steht seit 2022 für effiziente, ressourcenschonende und zukunftsorientierte Aufbereitung von Nichteisenmetallen. Mit der Gründung der Zöchling Recyclingsystems GmbH im Jahr 2025 wurde der Betrieb der Anlage in ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der Firmengruppe überführt. Auf einer Anlagenfläche von rund 12.000 m² werden aus unterschiedlichsten Recyclingmaterialien verhüttungsfähige Metallfraktionen gewonnen, präzise getrennt und wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt – nachhaltig, effizient und auf höchstem technischem Niveau.
Effiziente Trockenaufbereitung ohne Wasserverbrauch
Die Aufbereitung der Input-Gemische erfolgt mittels moderner Trockenaufbereitung. Dabei werden Leicht- und Schwermetallfraktionen zuverlässig getrennt – ganz ohne Wasserverbrauch oder -verschmutzung. Auf diese Weise werden wertvolle Ressourcen geschont und ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. Die gewonnenen Materialien werden sortenrein aufbereitet und einer hochwertigen Wiederverwertung zugeführt.
Fein- und Groblinie – präzise Trennung für jede Korngröße
In der Feinaufbereitung werden Nichteisenmetallfraktionen bis 20 mm zunächst gereinigt und anschließend mittels mechanisch-physikalischer Verfahren getrennt.
- Leichtfraktion in drei Korngrößen
- Schwerfraktion in bis zu sechs Korngrößen
- Abfüllung der sortierten Materialien in Big-Bags
- Abfüllung in Big-Bags oder lose auf LKW
In der Grobaufbereitung können Metallfraktionen bis zu 100 mm verarbeitet werden. Materialien über 100 mm Korngröße können mittels Vorschredder zu verarbeitbaren Fraktionen zerkleinert werden. Die Trennung in Leicht- und Schwermetallfraktionen erfolgt mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF).
Der Hauptoutput der Groblinie umfasst Aluminium, Edelstahl und Schwermetalle. Die gewonnenen Metallfraktionen werden jeweils getrennt nach Aufgabematerial und gewünschter Qualität aufbereitet. Dank der flexiblen Trenntechnologie lassen sich unterschiedlichste Output-Qualitäten präzise erzeugen.
Input- & Output-Materialien
In der Recyclinganlage Bernau können verunreinigte Nichteisenmetallfraktionen ab einer Korngröße von ca. 0,5 mm verarbeitet werden. Der Fremdstoffanteil darf dabei unter 70 %, der Anteil an Eisenmetallen unter 10 % liegen.
Typische Inputmaterialien:
- NE-Konzentrate aus der Schlackenaufbereitung von Müllverbrennungsanlagen
- Schredderschwer- und -leichtfraktionen
- Schreddermischfraktionen
- NE-Fraktionen aus Wirbelstromabscheidern
- Elektronikschrotte
- Leicht- und Schwerfraktionen aus der Feinlinie in definierten Kornspektren
- Aluminium-, Edelstahl- und Schwermetallfraktionen aus der Groblinie
- Sortenrein, verhüttungsfähig und bereit für die Wiederverwertung
Recycling mit Wirkung
Die Anlage verbindet modernste Recyclingtechnologie mit nachhaltigem Handeln. Durch die Rückgewinnung wertvoller Metalle werden natürliche Ressourcen geschont und energieintensive Neuproduktionen reduziert. Der Energiebedarf der Anlage wird zudem nahezu vollständig durch hauseigene Photovoltaikanlagen gedeckt.
Nachhaltigkeit, die messbar ist
- Rund 80 % weniger Treibhausgasemissionen bei der Herstellung von Sekundäraluminium im Vergleich zur Neuproduktion
- 83 % Emissionseinsparung bei der Sekundärherstellung von Kupfer
- Kupfer ist unendlich oft zu 100 % recycelbar – ohne Qualitätsverlust




